Sternenberg

einfach . anders


Willkommen auf dem Sternenberg!

Wir laden dich ein zu ursprünglicher Natur, frischer Luft, Fernsicht, vielfältiger Flora, zu wilden Tobeln, romantischen Aussichtspunkten und freundlichen Menschen.
Entdecke die höchstgelegene Berggemeinde im Kanton Zürich, unsere prächtige Gegend und vielleicht etwas von der Seele der Natur.





Viel Spass beim Surfen auf unseren Seiten und hoffentlich schon bald ein "herzlich Willkommen" auf dem Sternenberg


Diese Landschaft mit ihren Hügeln, Wäldern und der weiten Sicht errinnert mich an die russische Landschaft in der ich aufgewachsen bin.

Alexander Solschenizyn nach seinem Aufenthalt im Haus von Sigmund Widmer in Sternenberg


Verkehrsverein Sternenberg

Präsidentin:
Karin Götz
Felsenegg
8499 Sternenberg
E-Mail: info@verkehrsverein-sternenberg.ch

Vizepräsident:
Willi Furrer
im Wald
8499 Sternenberg

Aktuar:
Res Buchmann
Sternenbergstrasse 87
8494 Bauma

Kassier:
Elsa Bitesnich
hintere Rossweid
8499 Sternenberg

Unterhalt Ruhebänkli:
Brigitte Hediger
Rossweid
8499 Sternenberg

Internet:
Peter Strub
Gfellstrasse 41
8499 Sternenberg
E-Mail:strub@verkehrsverein-sternenberg.ch

für ihr Lob oder ihre Kritik an unseren Seiten oder Aktivitäten sind wir ihnen dankbar.
bitte schreiben Sie uns

vielen Dank

Protokoll der Generalversammlung vom Montag, 3. April 2017 [134 KB]


Jahresprogramm 2017

2. Jan: Neujahrs-Apéro in der Tanne
3. April: GV 2017
1. Mai: Eröffnung des Sternen-Provisoriums mit Gerstensuppe und Musik
1. August: Fackelzug, Höhenfeuer
3. Sept: Gemeinde-Wanderung mit VV Bauma. (Die Nachbargemeinden haben Interesse.)
… Nov: Chlaushöck mit VV Bauma in Sternenberg

Eine Neuauflage des Flyers „Sternenberg“ ist in Bearbeitung. Auflage für 2 bis 3 Jahre.


unser Angebot


Sternenberg hat einiges zu bieten:

• 3 Rundwege
• 1 Aussichtsweg
• 5 öffentliche Feuerstellen
• 30 Ruhebänkli
• Gesundheitspfad Sternsberg mit 11 Übungsposten und 2 Laufstrecken
• Grütli Waldpfad Sternsberg
• Skilift Rossweid
• WC/Telefon Rossweid
• Kirche Sternenberg
• Berggasthaus Hörnli
• Gasthaus Sternen
• Käserei Preisig, Rietwies
• Parkplätze
• alter Steinshof, Seminarhaus
• Partyhaus Neugüetli
• Ranch-Lädeli, Wald

  • Übernachtung
  • Feuerstellen
  • Skilift
  • Sternwarte

Wenn Sie ein paar Tage in der herrlichen Landschaft von Sternenberg verbringen möchten, stehen Ihnen folgende Übernachtungsmöglichkeiten zur Auswahl:

Gasthaus Sternen
Liebe Gäste und Freunde unseres Gasthauses Sternen

Nach dem tragischen Abbrand des altehrwürdigen Gasthauses Sternen im Dezember 2016
sind wir nun an der Planung eines neuen und attraktiven Gasthauses, das in ungefähr zwei Jahren
wieder an der gleichen Stelle stehen wird.

In der Zwischenzeit bedienen wir Sie gerne in unserer Dépendance, die zu einem gemütlichen Restaurant
umgestaltet und mit einem Küchencontainer ergänzt wurde.

Wir heissen Sie in unserem Provisorium Willkommen!
Familie Brühwiler-Rüegg
8499 Sternenberg
Tel. 052 386 14 02

Öffnungszeiten:
Montag und Dienstag Ruhetag
Mi - Sa: 8.30 - 23.30
So: 8.30 - 22.00
Gruppenhaus
"Alter Steinshof"
Ausbildungs- und Kurszentrum

Gruppenhaus mit Einer-, Zweier- und Dreierzimmer für Erwachsene (insbesondere für Gruppen)
Sabine Sieber Hirschi
Alter Steinshof
8499 Sternenberg
Tel. & Fax: 052 386 13 01
info@alter-steinshof.ch
Berggasthaus Hörnli Restaurant-Saal, Zimmer, Massenlager Berggasthaus Hörnli
8496 Steg
Tel. 055 245 12 02
Fax. 055 265 15 07
info@berggasthaus-hoernli.ch
Partyhaus Neugüetli im Steinenbachtal (Gde. Sternenberg) Partyhaus mit Übernachtung
(ehemalige Säge)
Romantisches Haus in sehr schöner naturbelassener Umgebung am Steinenbach. Im Haus finden 40 Personen Platz. Keine Teenie-, Pfadi- oder andere Kindergruppen!
Ess-/Aufenthaltsraum mit 40 Sitzplätzen
Gartenfestplatz mit Festbankgarnituren für 60 Personen
20 Schlafplätze als Massenlager
Elektro-Kochherd mit 4 Platten und Backofen
2 Kühlschränke mit total 450 lt Inhalt
Essgeschirr für 40 Personen
Kleine Küche!
Die Küche ist recht klein. Bei grösseren Anlässen empfiehlt sich ein Party-Service oder Verpflegung mittels des grossen Aussengrills.
Feuerstelle draussen
Leinwand
Holzheizung
1 Toilette mit Dusche
2 Toiletten im Gästebereich
Kontakt: Frau Claudia Brunner
Telefon: 044 950 48 20
E-Mail: c.m.brunner@bluewin.ch
Ferienhaus am Sternsberg In weiter Landschaft mit Panoramasicht von den Berner Alpen bis zum Bodensee liegt unser Haus am Sternsberg in Sternenberg. Still und einsam am Waldrand. Eine Wohlfühloase über den Hügeln, mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Besonders stimmungsvoll sind der grosse Kachelofen und der venezianische Kronleuchter. Das Haus ist mit einer stilvollen Küche, einem Bad, einer Dusche und einem edlen Schlafzimmer – wie im Hotel – perfekt, um erholsame Tage zu verbringen. Die Umgebung bietet viele Möglichkeiten zum Wandern und Spazieren, nicht selten erhascht man einen Blick auf Wildtiere.



Reservation:
info@haus-am-sternsberg.ch

Eigentümerin:
Dr. Phil. Cornelia Boss-Pfister
Tel: +41 (0) 55 211 80 33
Mob.: +41 (0) 76 386 80 33
cornelia.boss@haus-am-sternsberg.ch
www.haus-am-sternsberg.ch

Gastgeberin vor Ort:
Tina Bosshard
Mob.: +41 (0) 77 431 43 23

tina.bosshard@haus-am-sternsberg.ch

Der Verkehrsverein Sternenberg betreibt 5 Feuerstellen mit Grilleinrichtungen.

Rietrütirank
Sternsberg
obere Hütten
Habrüti
Hungersbüel
   

Der Skilift Sternenberg

Aus einer Idee am Stammtisch wurde ein paar Wochen später Wirklichkeit. Der erste Skilift wurde im Januar 1971 am Schatzböl in Betrieb genommen.
Diese Website gibt Ihnen einen Einblick und Hintergrundinformationen über ein Projekt mit 40 jähriger Geschichte.

1965/66 entstand die private Sternwarte auf dem Aussichtspunkt Schatzböl. Karl Küenzi als Planer und Erbauer, zusammen mit seiner Frau Edeltraud und seinem Halbbruder Heinz Wagner, schufen das Werk mit weiterer Hilfe von Arbeitskollegen der Baufirma Alfredo Piatti, Freunden und Bekannten.
Mit einer Motorseilwinde wurde alles Baumaterial inklusive Kuppel den steilen Hügel hochgezogen. Der Aushub erfolgte von Hand. Die Kuppel besteht aus Glasfaser-Polyester. – Ein Maksutov-Teleskop mit einem Spiegeldurchmesser von 30 cm und einer Brennweite von 4.80 m ermöglicht den Blick ins Weltall. Der Standort Sternenberg hat gegenüber andern Sternwarten den Vorteil der klareren Luft und weniger Umgebungslicht.
In den ersten Jahren machten Karl Küenzi und Heinz Wagner die Führungen für Familien und Gruppen. Von 1989 bis 2010 übernahm Andreas Buchmann jun. diese Aufgabe. Er hat inzwischen ein fundiertes Wissen in Astronomie und kann Besucher in die entferntesten Bereiche des Weltalls führen. Seit 2010 beteiligt sich auch A. Buchmann sen. am Betrieb der Sternwarte. Führungen sind oft spontan möglich.

Kontaktadresse für Führungen:

Res Buchmann,
8494 Bauma
Telefon 052 386 15 18

k.a.buchmann@bluewin.ch

www.sternwarte-sternenberg.ch


Wanderwege

ab Kirche Sternenberg

- Rundweg 1
Kirche - Aeberliswald - Musterplatz - Höchstock - Rai - Kirche
Distanz: 3.5 km
Marschzeit: 1h 20min

- Rundweg 2
Kirche - Habrüti - Steig - Rai - Kirche
Distanz: 1.8 km
Marschzeit: 40 Min

- Rundweg 3
Kirche - Rai - Sternsberg - obere Langfurri - Kirche
Distanz: 2.8 km
Marschzeit: 1 h

- Aussichtsweg
Kirche - Zelg - Schatzböl (Aussichtspunkt) - Zelg - Kirche
Distanz: 2.0 km
Marschzeit: 45 Min


Die Karten im Masstab 1:25'000 helfen Ihnen bei der Routenwahl.
"Zürcher Oberland Oberes Tösstal/Goldingertal (2002)"
Erhältlich im Buchhandel oder unter http://www.zuercher-wanderwege.ch



Weitere Wanderungen ab Kirche Sternenberg:

• Musterplatz - Hundschile - Bauma (1h 20 min)
• Höchstock - Hagheerenloch - Bauma (1h 30 min)
• Steinen - Schmidrüti - Sitzberg (1h 50 min)
• Manzenhueb - Hochlandenberg - Wila (1h 50 min)
• Gfell - Hörnli (1h 15 min)
• Gfell - Hulftegg - Schnebelhorn (3h 30 min)

Hauptwegweiser beim Restaurant Sternen

  • Jakobsweg
  • Wander- und Bikeweg
  • Fahrplan

Seit mehr als einem Jahrtausend ziehen Pilger aus ganz Europa nach Santiago de Compostela (Spanien), zum Grabe des Apostels Jakobus (spanisch: Santiago) des Älteren.
Mit Sandalen, einem weiten Umhang, einer Muschel als Erkennungszeichen an Kragen oder Hut und einem langen Wanderstab als Stütze, der in Notfällen auch der Verteidigung diente, machten sich die Pilger auf den Weg in Richtung Spanien. Die Pilger des Mittelalters hatten zudem kein eigenes Wegnetz, sie folgten jenen Wegen, die auch von Kaufleuten, Gesellen, Bauern und Soldaten benutzt wurden. Dieser jahrhundertlange Pilgerstrom hinterliess seine Spuren im Kulturgut Europas : in der Architektur, der Musik, dem sozialen Leben.
Einen eigentlichen Jakobsweg gab es früher nicht. Was sich uns heute als Jakobsweg durch die Schweiz präsentiert, ist eine vom Inventar historischer Verkehrswege (IVS), von den Schweizer Wanderwegen (SAW), dem Regionalverband Einsiedeln (REV) und weiteren Fachkreisen bestimmte Hauptroute, die, wo immer möglich (z.T. drängten Autostrassen Änderungen auf), historisch belegten Pilgerrouten folgt.

Eine der Etappen auf dem sogenannten Schwabenweg führt von Fischingen über das Hörnli nach Steg und befindet sich somit teilweise auch in der Gemeinde Sternenberg.
Weitere Informationen
Weitere Informationen u den Pilgerwegen finden Sie auf der Webseite der Schweizerischen Vereinigung der Freunde des Jakobsweges oder auch auf den Seiten des Berggasthauses Hörnli.


Literatur:«Jakobswege durch die Schweiz»
199 Seiten, zahlreiche Fotos und Routenskizzen
Ott Verlag
ISBN 3-7225-6414-X «Der Schwabenweg»
Pilgerwege der Schweiz;
Konstanz-Einsiedeln
ISBN 3-9520375 «Auf Jakobswegen Schweiz-Savoyen-Rhône»
Salem Edition, Bert Teklenborg
ISBN 3-9805535-2-3

Der Jakob Stutz-Wander- und Bikeweg
Vor 200 Jahren ist in Isikon bei Hittnau der Volksdichter Jakob Stutz geboren. Er lebte an verschiedenen Orten im Zürcher Oberland, u.a. in Sternenberg. Der Wander- und Bike-Weg von Pfäffikon nach Sternenberg führt an wichtigen Lebensstationen des Dichters vorbei. Informationstafeln zeigen den Interessierten die geschichtlichen Hintergründe auf und geben Einblick in den Wirkungskreis von Jakob Stutz.
Ein Faltprospekt ist erhältlich bei Tourismus Region Zürcher Oberland: Telefon 044 980 02 16.

Jakob Stutz (1801-1877), der Volksdichter
Jakob Stutz war der erste Dichter, welcher die Sitten und Gebräuche, die Freuden und Sorgen der Landbevölkerung unverfälscht und in deren Sprache geschildert hat. So sind seine Werke wichtige sozialgeschichtliche und völkerkundliche Quellen des Zürcher Oberlandes. Aus seinen Schilderungen lässt sich unschwer ablesen, dass das politische Erdbeben von 1830 unabwendbar war. Damals wurde - als Folge des Ustertages - der Zürcherische Staat umgekrempelt und die Landschaft kam endlich zu ihren Rechten. Jakob Stutz hat ein umfangreiches Werk hinterlassen. Davon seien nur die Selbstbiographie "Sieben mal sieben Jahre aus meinem Leben" und sein Theaterstück "Der Brand von User" erwähnt.

bitte auf das Bild klicken


Geschichte

Die Gemeinde Sternenberg gehörte bis 1798 zur Grafschaft Kyburg, während der Helvetik zum Distrikt Fehraltorf und während der Mediationszeit zum Bezirk Uster. Die Kirche in Sternenberg wurde in den Jahren 1705 und 1706 aus den Steinen des Schlosses Sternenberg erbaut und am 12. September 1706 in Gegenwart des Burgermeisters Escher und seiner zwei Söhne, des Landvogts von Kyburg und mehrerer Glieder der Familie Landenberg eingeweiht.
Die Gemeinde hat seit dem 19. Jahrhundert durch Abwanderung einen Grossteil ihrer Einwohner verloren. Lebten seinerzeit noch 1432 Menschen in Sternenberg, so weist die Statistik 2006 nur noch 356 Einwohner aus






Geschichtliche Eckdaten der Gemeinde Sternenberg

1364 Erstmals erwähnt in einem Urbar des Klosters St. Gallen
1706 Einweihung der Kirche
1817 + 1847 Hungerjahre
1848 – 1859 Gemeinde in Vormundschaft des Kantons Zürich
1850 Sternenberg zählt 1436 Einwohner
1841 – 1857 Volksdichter Jakob Stutz wohnt in Sternenberg
1911 Erste Pferdepostkutsche
1929 Erstes Postauto
1954 Einweihung der Wasserversorgung
1961 Bau des Schulhauses Wies
1964 Grosse Kirchenrenovation
2005 Renovation Kirche und Schulhaus
2008 100 Jahre Verkehrsverein Sternenberg
2015 Fusion mit der Gemeinde Bauma

Sternenberg in Zahlen

Fläche: 875 ha, davon 425 ha Wald
Höhen:
Kirche: 870 m ü M
Chlihörnli: 1073 m ü M
Steinenbachtal: 660 m ü M
Einwohnerzahl: 366
Haushalte: 192
Landwirtschaft: 13 Betriebe
Gewerbe: 16 Firmen
Schule: 2 Klassen 1. – 6. Schuljahr

Geschichten

  • Jakob Stutz
  • Die Freiheit der Sternenberger
  • "Sternenberg" der Film

Jakob Stutz wurde am 27.11.1801 in Isikon (heute zu Hittnau, Kt. Zürich) geboren. Sein Vater war ein wohlhabender Bauer und Textilunternehmer. Nachdem die Eltern bereits 1813 gestorben waren, folgte für Stutz der soziale Abstieg. Er musste seinen Lebensunterhalt fortan als Hirt, Knecht und Heimweber selber verdienen. Die spärliche Bildung aus der Dorfschule reicherte er autodidaktisch und mit Privatunterricht an. So konnte Stutz 1827 in Zürich eine Stelle als Unterlehrer in der Blindenanstalt annehmen. 1836 musste er sie jedoch aufgeben, da ihn seine homosexuellen Neigungen in Schwierigkeiten brachten. Jakob Stutz arbeitete danach als Lehrer in einer privaten Anstalt im appenzellischen Schwellbrunn. Aber 1841 ereilte in das gleiche Schicksal wie zuvor und er wurde in Trogen zu einer dreimonatigen Gefängnisstrafe mit anschliessender Kantonsverweisung verurteilt. Stutz gab seine Lehrtätigkeit vollends auf um sich als Klausner auf den Sternenberg zurückzuziehen. Dort verbrachte der Dichter rund fünfzehn Jahre in seiner Einsiedelei „Jakobszelle“. In dieser Zeit war Stutz schriftstellerisch tätig und war als Herausgeber einer monatlichen Zeitschrift tätig. Zugleich versuchter er in sozialreformerischer Absicht die Bildung der Bevölkerung voranzutreiben in dem er Lesevereine gründete, eine Leihbibliothek aufbaute, bildungshungrige Jünglinge um sich versammelte und Theatervorstellungen organisierte. Sein Bildungsoptimismus beflügelte ihn auch dazu, seine Lebensgeschichte niederzuschreiben und unter dem Titel „Sieben mal sieben Jahre aus meinem Leben“ zu veröffentlichen. 1856 musste er Sternenberg jedoch wegen erneuter Erregung öffentlichen Ärgernisses verlassen. Er war in Pfäffikon zum zweiten Mal wegen homosexueller Vergehen verurteilt worden. Neben einigen Wochen Gefängnis wurde er mit drei Jahren Kantonsverweisung bestraft. Als Vorbestrafter, Vertriebener und Heimatloser lebte Jakob Stutz fortan unter den Ärmsten. Ein unregelmässiges und kümmerliches Einkommen bescherte ihm das verfassen von Volksstücken für Laienbühnen. Daneben arbeitete er ab und zu als Knecht oder Hauslehrer. Nach mehr als zehn Jahren Wanderleben fand Stutz 1867 bei seiner Nichte in Betswil (heute zu Bäretswil, Kt.Zürich) Unterkunft. Es sollte seine letzte Station sein. Einige Jahre später, am 14. Mai 1877, starb der Zürcher Oberländer Dichter. Die Schriften von Jakob Stutz sind heute ein wertvoller Fundus für die Volkskunde, enthalten sie doch genaue Beschreibungen der Lebensumstände der Zürcher Landbevölkerung ohne jegliche idyllische Verklärung. Stutz beschreibt in einer schlichten und präzisen Sprache die einfachen Leute und konnte mit seinen Schriften schon bald schriftstellerische Erfolge feiern und wurde zu einem der populärsten Autoren seiner Zeit. Er beschrieb das Volksleben in jambischen Mundartdialogen, die kleine Satiren gegen Ämtersucht, Neid und Geiz auf dem Land waren. Zugleich war er als Verfasser von zahlreichen Theaterstücken, darunter vor allem Lustspiele für Volks- und Schulbühnen, geschätzt. Das literarische Werk wird durch das Leben des Dichters kontrastiert, das mit Schwermut und Todessehnsucht erfüllt war.

Werke:

-Gemälde aus dem Volksleben, nach der Natur aufgenommen und getreu dargestellt in gereimten Gesprächen Züricherischer Mundart. Sechs Teile. 1831/32/36/40/43/53
-Briefe und Lieder aus dem Volksleben. 1839
-Vaterländische Schauspiele zur Feier von Volks- und Jugendfesten für Kinder und Erwachsene im Freien aufzuführen. Vom Verfasser der Volks-Gemälde. 1842
-Liese und Salome, die beiden Webermädchen. 1847
-Der arme Jakob und die reiche Anna. 1848
-Ernste und heitere Bilder aus dem Leben unseres Volkes. Eine Zeitschrift in monatlichen Lieferungen. 1850-52
-Sieben mal sieben Jahre aus meinem Leben. Als Beitrag zu näherer Kenntnis des Volkes. Fünf Teile. 1853-55
-Der verirrte Sohn oder Die Räuber auf dem Schwarzwald. 1861
-Wie Stiefkinder ihrer bösen Stiefmutter los werden. 1865

Quelle: Bibliomedia.ch

Reiseberichte & Dorfgeschichten

Nicolas Lindt lädt zu einer zugleich realistischen und poetischen Schweizer Reise ein. Ob er in die abgeschiedene Zürcher Oberländer Gemeinde Sternenberg oder in das Sibirien der Schweiz, nach La Brévine, fährt, ob er das überschwemmte Reusstal oder den „Tatort Aargau“ erkundet, ob er von Dübendorf erzählt, „das mit einem Flugplatz gross werden wollte“, oder auf den Spuren der Kindheit seinen Küsnachter Heimatort aufsucht: Immer hält er sich an wahre Begebenheiten.
Seine Reiseberichte und Dorfgeschichten sind einfühlsam beobachtete Portraits, die so typisch und menschlich wirken, dass man sie als allgemein gültige Sinnbilder sehen kann. Man darf vielleicht von modernen Seldwyler Geschichten sprechen.“

Franz Engi (Mathias Gnädinger) kommt nach über 30 Jahren im Ausland zurück nach Sternenberg, ins Dorf seiner Kindheit. Dabei muss er feststellen, dass sich vieles verändert hat. Es leben nur noch wenige Familien mit Kindern im Dorf, deshalb soll jetzt auch die Schule geschlossen werden. Das ist ein schlimmer Schlag für die kleine Gemeinde, denn wenn die Schule einmal geschlossen ist, werden auch kaum mehr junge Familien mit Kindern zuziehen – und auf kurz oder lang wird es das Dorf als solches nicht mehr geben.

Franz entschliesst sich, die Schule und somit auch die Stelle der Lehrerin Eva (Sara Capretti) zu retten und zwar auf ungewöhnliche Weise: Er lässt sich selber als Schüler eintragen. Er behauptet, er habe als Kind nicht genug Zeit gehabt, um zur Schule zu gehen und er wolle jetzt sein ”Recht auf Bildung” einfordern. Und der Trick scheint zu funktionieren. Franz geht als ”ältester Primarschüler der Schweiz” zur Schule und die Klasse erreicht somit die Mindestzahl Schüler, die es braucht, damit die Schule weiterhin finanziert wird.

Der ungewöhnliche Schüler bringt in Sternenberg einiges ins Rollen. Der Kontakt zu Eva hat für Franz neben der Schliessung der Schule aber noch eine ganz besondere Bedeutung: Denn Franz hat ein Geheimnis…

Komödiantisches Melodrama von Christoph Schaub, über einen Rückkehrer, der sich in seinem Heimatdorf als ”ältester Schüler der Schweiz” anmeldet, damit die Dorfschule nicht geschlossen wird.


Wer macht Was?

Angebote aus unserem Dorf:

Ruedi Giger

Aeberliswald 74
Sanitärservice;

Boilierentkalkung, Umbauten, Heizungsreparaturen
Res Buchmann

Sternenbergstrasse 87

Sternwarte Sternenberg

Führungen für Gruppen und Familien
Blick ins Weltall: Sterne, Sternsysteme
Planeten, Galaxien, Nebel

Kosten: Fr. 120.00 pro Führung
052 386 15 18

k.a.buchmann@bluewin.ch

Ursula Stillhart

Wolfen 191
Glasgravuren

Als Vorlage dient ein perfektes Foto von Ihrem Liebligstier
Es kann ALLES graviert werden ! Vom Windlicht über Laternen,
Gläser, Spiegel sonstige Gegenstände bis hin zur Autoscheibe
052 386 14 69

atelier-wolfen@bluewin.ch

www.atelier-wolfen.ch
Brigitte Hediger

Rossweid 94
Handarbeiten der besonderen Art

-Kränzli aus Naturmaterialien
-Perlenkreationen, special
-Shirts und diverses mehr

Ich mache aus allem, was mir in die Finger kommt, etwas
079 502 20 70

brigitte.hediger@gmx.ch

http://rossweidlaedeli.jimdo.com
Giuseppe Pecoraro

Hintere Rossweid 373
Vorsorge und Finanzberater Helvetia Versicherungen

-Versicherungen
-Hypotheken
-Vorsorgeanalysen
-Pensionsplanungen
-Steuererklärungen
052 204 04 11

giuseppe.pecoraro@me.com (Privat)
giuseppe.pecoraro@helvetia.ch (Geschäft)
Fassdaubenclub Schindlet

Mike Mitchell, Felsenegg
grosses Volksrennen in Sternenberg (Rossböhl-Wald) am Sonntag 6.Januar 2013.
Spass für gross und klein. Festwirtschaft ab 11 Uhr, Start Rennen ab 12 Uhr

Schnupper-Kurs „Fassdauben fahren“ am Skilift Sternenberg.
Ideal für Vereine, Firmen und alle, die Nostalgie im Schnee erleben möchten.
079 216 61 03
052 394 11 67
4m.montagen@bluewin.ch
www.fassdauben.ch
Kurt und Rosmarie Miersch

Ziegelhus 175
Kleine Tierpension für Hunde und Katzen

Hundetrainer für alle obligatorischen Kurse (SKN) und Kanton Zürich (ohne Würstli und dergleichen)

Privatlektionen; bei Problemverhalten des Hundes, artgerechte Beschäftigung des Hundes

Verständigung Mensch-Hund

Beratung vor dem Kauf des Hundes
Kurt und Rosmarie Miersch

Ziegelhus 175

8499 Sternenberg

Tel: 052 394 14 37
Fax: 052 394 15 87
ruthlis.tierparadies@bluewin.ch
Müffel Gaberthüel
Brigitta Zbinden

Heurütihof
Zu verkaufen:
von
BIO SUISSE
Bergbauernhof:

Grosse, weisse
MILCHSCHAFFELLE

Auch waschbare Babyfelle
Mei-Yung Weissenbach

Gfell
Ich bin Kunstmalerin in Aquarell-Landschaftsmalerei.

Ich verkaufe meine Bilder oder nehme gerne Aufträge an, ein persönliches Objekt zu malen
052 386 36 85

mei@meiweissenbach.ch

meiweissenbach.ch
Peter Huber

Matt
Digitale Photokunst (abstrakt)

Formate; 30x40 - 60x60 - 50x75
Pfrundweg 5, 5036 Oberentfelden

petrus.huber@bluewin.ch
Claudia Engler

Rossweid 89
- kreative Arbeiten
-Schmuck aus Perlen
-Handarbeit

Ich fertige Schmuck und Handarbeiten der etwas anderen Art
079 947 37 12
starmountaincreativ@gmail.com
starmountain-creativ.ch
Der Verein LandSchaft FreundSchaft wurde im April 2007 gegründet und will mit seiner Arbeit einen Beitrag zur Förderung und Erhaltung artenreicher Flächen im Zürcher Oberland leisten und damit die Biodiversität stärken. Mike Mitchell
Felsenegg 356
8499 Sternenberg

Telefon 052 394 11 67
Fax 052 394 11 68
Mail landschaftfreundschaft@bluewin.ch
Web: www.landschaftfreundschaft.ch
... to be continued    

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